Im Yoga Dschungel

Wie komme ich auf Yoga Dschungel? Der Duden definiert Dschungel folgendermaßen:

  1. undurchdringlicher tropischer Sumpfwald
  2. wirres Durcheinander, Undurchdringlichkeit, Undurchschaubarkeit

Es scheint als gäbe es nicht nur ein Yoga. Da schillert und schimmert es, Yoga boomt und jeder will ein Stück vom Kuchen. Entweder du bist im Besitz des „wahren“ Yogas, du hast einen Yoga „Körper“ oder du bist eine „Ikone“ in der Yogaszene. Schauspielerinnen, Schauspieler die Yoga machen, bekannt sind und sich gut vermarkten lassen. Das ist die Schillern, Magische und Exhibitionistische Seite. Doch es existieren auch andere Seiten des Yoga. Diese lernt kennen wer sich mit Yogatherapie beschäftigt. Therapeuten sind Begleiter und als solche begleiten sie die Menschen die seelisch verletzt, ausgebrannt sind (Burn Out), unter Rheuma leiden oder sich mit tiefer Trauer konfrontiert sehen.

Mein Yogalehrer Ausbilder Andreas Schwarz, den ich sehr schätze, sagte uns Neulingen so etwas wie „Yoga kannst du nicht machen, du bist entweder in Yoga oder du bist es nicht.“  Das hat sich mir tief eingeprägt. So übe ich mich jeden Tag darin, in Yoga zu sein, egal ob ich unterrichte, für mich praktiziere, staubsauge oder diesen Artikel schreibe. Diese Sichtweise wird mir immer mehr zur Lebensweise. Erst wenn ich in Yoga sein kann, bin ich in der Lage, Menschen zu begleiten. Sei es im regulären Yogaunterricht oder in Yogatherapeutischen Prozessen. Das eigentlich, schillernde, magische und aufregende wird sichtbar, wenn Menschen wieder Vertrauen in sich selbst finden, Hindernisse überwinden und Trauer  in Lebensmut und Leichtigkeit verwandeln können.

Quelle Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/Dschungel

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